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01.04.2007:

Lappenstuhl erhält eigenen Autobahnanschluss!

01.04.2007 Wie die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr mitteilte, sei im Zuge des 6-streifigen Ausbaus der A1 zwischen Osnabrück und dem Ahlhorner Dreieck eine Aus- und Abfahrt Lappenstuhl vorgesehen. Der Sprecher der Behörde, Karl-Martin Wöbbecke, erklärte auf Nachfrage, dass der Planfeststellungsbeschluss für den Ausbau der Bundesautobahn A1 die Option enthalten habe, sog. bedarfserforderliche Anschlussstellen einzurichten. Unerwartete Mehreinnahmen aus der LKW-Maut und nicht abgerufene Straßenbaufördermittel würden jetzt den Bau der "BAB-AS Lappenstuhl" ermöglichen. Schild Die Planunterlagen sehen vor, nördlich der Abfahrt Bramsche, im Bereich der Brücke "Ahrensfeld" eine PKW-An und Abfahrt zu bauen. Die an- und abfließenden Verkehre gingen dann über die Straßen "Ahrensfeld" und "von-Bar-Straße". Im Kreuzungsbereich Von-Bar-Straße / Kanalstr. würde dann der erforderliche Anschluss an das örtliche Verkehrsnetz erfolgen. Wie der Sprecher der Behörde weiter mitteilte, werde zur Zeit noch geprüft, ob an der Kanalstraße eine sog. Beampelung der Kreuzung oder evtl. die Errichtung eines kleinen Kreisverkehrsplatzes in Betracht kommt. "Hier hätten die betroffenen Anwohner natürlich ein Mitspracherecht," erklärte Wöbbecke weiter. "Die Bürgerbeteiligung in solchen Verfahren sei natürlich selbstverständlich."
BAB-Abfahrt Lappenstuhl Der Ortsrat Lappenstuhl reagierte sehr überrascht auf die Nachricht aus Hannover. Obwohl die Planungen bekannt waren, hat niemand ernsthaft gedacht, dass es zur Verwirlichung kommt. Erfahrungsgemäß mahlen die Mühlen sonst viel langsamer, meinte der verkehrspolitische Sprecher des Ortsrates. "Wenn man sich allein einmal an die Dauer der Radwegsplanung von Lappenstuhl nach Lappenstuhl II (Engter) erinnert, so sei ein solches Tempo beim jetzt anstehenden Ausbau der A1! schon sehr bemerkenswert." Aufgrund der unerwarteten Verlautbarung der Straßenbaubehörde reagierte der Ortsrat sofort und nahm Kontakt zum zuständigen Amt auf. Ein Behördenvertreter erklärte sich bereit, noch vor dem offiziellen Beginn der Bürgerbeteiligung, interessierte Lappenstuhler zu informieren. Diese Informationsveranstaltung soll am Donnerstag, den 05.04.2007 um 20:30 Uhr im Siedlertreff stattfinden. Alle Beteiligten würden es sehr begrüßen, wenn möglichst viele Lappenstuhler Bürgerinen und Bürger teilnehmen würden;-)

 

01.04.2008

Sensationeller Fund in Lappenstuhl!

Was viele Experten schon lange vermutet haben, hat sich jetzt ganz offensichtlich bestätigt. Germanen und Römer waren vor rund 2000 Jahren nicht nur in Kalkriese aktiv, sondern hielten sich auch ein paar Kilometer weiter westlich auf. Zumindest einen Römer verschlug es bis an die Stelle, an der heute ein Radweg von Lappenstuhl nach Engter gebaut werden soll. Dies lässt sich aus einem sensationellen Fund ableiten, der von einem Baggerführer in Lappenstuhl gemacht wurde.

Caesar

Bei den Aushubarbeiten für den Radweg stieß ein Mitarbeiter einer Baufirma mit seiner Baggerschaufel gegen einen stark verrosteten Gegenstand. Solche Vorfälle sind eigentlich nichts Besonderes, diesmal jedoch veranlasste das ungewöhnlichen Aussehen des Gegenstands den Baggerfahrer dazu, sofort seine Maschine abzustellen und nachzuschauen. Was er dann schließlich vorfand, ist eine wirkliche Sensation!

Ohne Zweifel wurde das sog. Equus ferreus (eisernes Pferd) gefunden, das der Geschichtsschreiber Tacitus mehrfach in seinen Aufzeichnungen erwähnte und das unzweifelhaft zum Besitz Caesars gehörte.

Wie Tacitus berichtete, stand Varus mit seinen Legionen unter starker Kontrolle seines obersten Feldherrn in Rom, und es gab unter den Wissenschaftlern immer die Vermutung, Gaius Julius Ceasar könne ebenfalls an der Varusschlacht beteiligt gewesen sein. Mit dem jetzigen Fund ist dies nun tatsächlich bewiesen worden.

Das Equus ferreus galt es bahnbrechendste Erfindung der damaligen Zeit ( 20 Jahre vor Chr.) und stand nur dem obersten Feldherrn und Stadthalter Roms zur Verfügung. Während die Bevölkerung seinerzeit alle Wege zu Fuß zu bewältigen hatten und nur wenigen Auserwählten ein Pferd oder Maultier zur Verfügung stand, ließ Ceasar sich in einer Senfte tragen oder benutzte das wesentlich schnellere Equus ferreus. Dieses Stahlross wurde nun im Kreuzungsbereich Alte Heerstr./Lutterdamm gefunden und soll bald dauerhaft im Museumspark Kalkriese ausgestelllt werden. Doch bevor es soweit ist, hat erst einmal die Lappenstuhler Bevölkerung das Vorrecht, diesen außergewöhnlichen Gegenstand zu bestaunen. Freitag,den 04.04.2008 präsentiert das verantwortliche Team das Stahlross auf dem Vorplatz des Siedlertreffs in Lappenstuhl. Da mit zahlreichen Besuchern gerechnet wird, sollen zuvor Platzkarten verteilt werden. Diese können hier ab sofort online bestellt werden.

Hinweis:
Eine umfangreiche Pressemitteilung, zahlreiche Fotos, ein Videomitschnitt der Bergung des Equus ferreus sowie ein Interview mit dem Baggerfahrer können kostenfrei bestellt werden.

 

01.04.2010

 

N3 live aus Lappenstuhl !

N3_Logo

Das beliebte Regionalmagazin Niedersachsen 19:30 DAS MAGAZIN wird am kommenden Donnerstag (01.04.) in Lappenstuhl zu Gast sein. In unregelmäßigen Abständen verlässt die Redaktion das Studio in Hannover und strahlt die halbstündige Sendung von verschiedenen, meist kleineren Orten in Niedersachsen aus. Gute Kontakte eines Mitglieds der Siedlungsgemeinschaft Lappenstuhl zur Sendeleitung des NDR haben nun dazu geführt, dass die Sendung live aus Lappenstuhl übertragen wird. Dazu wird der Siedlertreff kurzzeitig in ein Sendestudio verwandelt. Nach Angaben der technischen Leitung werden drei hochmoderne Kameras die Bilder digital in einen Übertragungswagen leiten, von dem aus die Aufnahmen dann in die Welt ausgestrahlt werden.

Exkanzler Die Themen des Abends stehen noch nicht genau fest. In jedem Fall wird aber ein kurzes Portrait über Lappenstuhl die Sendung eröffnen. Des Weiteren ist sicher, dass Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder als Studiogast erscheinen wird und sich in einem längeren Moderator Interview unter anderem zur Situation der SPD äußern möchte. Außerdem wird das Magazin, wie gewohnt, über die aktuellen Geschehnisse des Tages berichten. Die Moderation übernimmt Ludger Abeln.

Wer den Fernsehleuten einmal über die Schulter schauen und die Sendung live miterleben möchte, hat dazu am Donnerstag die Gelegenheit. Gegen 17:00 Uhr wird das Fernsehteam in Lappenstuhl erwartet und das Studio einrichten. Sobald die Arbeiten erledigt sind, öffnen sich die Türen des Siedlertreff-Srudios für die Öffentlichkeit. Leider können jedoch nicht mehr als 30 Personen eingelassen werden.

Diejenigen, die keinen Platz im Siedlertreff finden, können die Sendung dann ab 19:30 im Dritten Fernsehprogramm live mitverfolgen. Interessant dürfte es auch sein, die Ankunft des Studiogastes zu beobachten. Vermutlich wird Gerhard Schröder erst kurz vor dem Sendebeginn mit einem Hubschrauber auf dem Sportplatz in Lappenstuhl landen.

 

NEUE TELEFONNUMMERN

Lappenstuhl, 01.04.2011 Die Umstellung auf 6-stellige Telefonnummern sorgt vielerorts für Unmut, auch in Lappenstuhl!

Deutschland stellt um Einige Haushalte in Lappenstuhl sind in diesen Tagen von ihren Telefonanbietern darüber informiert worden, dass zur Jahresmitte die gewohnten 3- oder 4-stelligen Telefonnummern durch 6-stellige ersetzt werden und haben bereits ihre neue Wunschnummer angemeldet. Wenigen ist aber nur bekannt, dass auch Haushalte mit bereits vorhandener 6-stelliger Telefonnummer von der Umstellung betroffen sind. Beginnt die Telefonnummer mit einer 9, erhalten auch diese Anschlüsse eine neue Rufnummer. Bedauerlicherweise haben noch nicht alle Telefondienstleister ihre Kunden informiert, so dass zurzeit eine große Verunsicherung besteht. Viele Bürger auch aus Lappenstuhl sind über die kurzfristig erforderlich werdende Rufnummernumstellung verärgert und befürchten, dass sie in Zukunft nicht mehr so einfach telefonisch erreicht werden können.

Für diejenigen, die noch keine Post von ihren Telefongesellschaften erhalten haben, hier ein paar Informationen und wichtige Hinweise:

Wie die Bundesnetzagentur Anfang des Jahres bekannt gab, ist die bundesweite Umstellung des Festnetzsystems auf Digitaltechnik die Ursache dafür, dass eine Weiterverwendung von kleinzahligen Nummern im privaten Bereich nicht länger möglich ist. Dreistellige Rufnummern dürfen nach dem neuen Teledienstleistungsgesetz nur noch von besonderen staatlichen Einrichtungen, wie Polizei, Feuerwehr, Rettungsdiensten usw. verwendet werden. Telefonnummern mit führender 9 sind ebenfalls nicht mehr für Privatanschlüsse vorgesehen. Bis spätestens 30.06.2011 erhalten daher alle Betroffenen kostenlos eine neue Telefonnummer. Die für den Vorwahlbereich 05468 zuständige Regionalstelle der Bundesnetzagentur hat mitgeteilt, dass sie sich darum bemüht, jedem Anschlussinhaber seine Wunschnummer zuzuteilen, wenn ihr dieser Wunsch rechtzeitig übermittelt wird.

Diese Wünsche können jedoch nicht einzeln, sondern nur als Sammelantrag von der Gemeinde oder Stadt bei der Regionalstelle eingereicht werden. Um den Betroffenen den Weg zum Rathaus nach Bramsche zu ersparen, haben sich der Ortsrat und die Siedlungsgemeinschaft entschlossen, die Koordination für den Bereich Lappenstuhl zu übernehmen. Ab sofort liegt daher im Siedlertreff Lappenstuhl eine Liste bereit, in die sich jeder eintragen kann, der einen besonderen Rufnummernwunsch hat.

Bundesnetzagentur und Verbraucherzentralen raten dringend dazu, sich umgehend eine Rufnummer reservieren zu lassen. Um zukünftigen Anrufern das Herausfinden der neuen Nummer zu erleichtern, sollte man möglichst die alte Nummer integrieren und eine entsprechende Anzahl von Nullen anhängen (z. B. alt: 123, neu 12 30 00).

Die o. g. Liste liegt im Siedlertreff ab sofort bereit. Geöffnet ist der Siedlertreff z. B. am Freitag, den 01.04.2011 ab 20:00 Uhr. Rufnummernwünsche können außerdem auch per E-Mail an Tel-Nr-NEU@bramsche-lappenstuhl.de übermittelt werden.

Wer noch mehr Informationen benötigt, kann sich an seinen Telefondienstleister wenden oder findet im Internet ausführliche Hinweise.

 

 

Wolf in Lappenstuhl - Hobbyfotograf macht sensationelle Bilder

Wolf vor der Thomaskapelle

01.04.2015 Bereits am letzten Samstag abend gingen erste Gerüchte durch Lappenstuhl: Es hieß, man habe einen Wolf gesehen und es gäbe sogar Bilder und ein Video.

Nach ersten Unsicherheiten, ob dem Hobbyfotografen Norbert Ritter aus Hollage am 28.3.2015 tatsächlich ein Wolf vor das Objektiv seiner Handykamera lief, gibt es jetzt Gewissheit: Ein Gutachten einer anerkannten Zoologin der Tierärztlichen Hochschule Hannover (THH) brachte die endgültige Aufklärung: Nach Durchsicht der Fotoserie und eines Videos bestätigte Frau Prof. Dr. Mechthild Zech telefonisch, dass das abgebildete Tier mit 99,9%iger Sicherheit ein Wolf sei. Ein Canis lupus, -so die lateinische Bezeichnung dieser Tierart-, unterscheide sich in wesentlichen Dingen vom gemeinen Haushund: So wiesen die Stellung der Augen, die Rute und die markante Rückenzeichnung unzweifelhaft auf einen Wolf hin.

Es sei schon sehr ungewöhnlich, dass es dem Fotografen gelungen sei, aus dieser Entfernung die Aufnahmen zu machen. Üblicherweise seien die Tiere überaus scheu und würden bei Annäherung sofort flüchten. Dass dies hier nicht der Fall gewesen sei, erklärte die namhafte Zoologin damit, dass das Tier entweder an Menschen gewöhnt sei oder enormen Hunger gehabt hätte.

Wie Norbert Ritter angab, hätte er zunächst einen streunenden Schäferhund vermutet und sich nichts dabei gedacht, als er ein paar Schritte auf das Tier zuging. Ein kaum hörbares Heulen ließ ihn aber dann erschaudern. Schnell hätte er sein Handy gezückt und das Tier abgelichtet. Eine Serie dieser Bilder sei dann sofort zu einem Bekannten nach Hildesheim geschickt worden, der bei der THH arbeite und der dann Frau Prof. Dr. Zech eingeschaltet hätte. Der Fotoamateur,der sich sonst zumeist mit Architekturfotografie beschäftigt, war erfreut darüber, so schnell eine Antwortaus Hannover erhalten zu haben.

Dankenswerterweise hat Norbert Ritter sich sofort entschieden, www.bramsche-lappenstuhl.de zu informieren.

Ein Video und die weiteren Bilder der Serie finden Sie auf dieser Spezialseite >>>

Nach Auskunft des Naturschutzbundes (Sektion Teuto), müsse man in Lappenstuhl nicht in Panik verfallen. Der Wolf sei für den Menschen völlig ungefährlich. Wer aber eine Katze hätte, solle das Tier jetzt besser im Haus behalten, denn in letzter Zeit stünden diese Tiere bevorzugt auf dem Speiseplan der Wölfe.

Kommentare zum Artikel (4)

Hans-Gerd P:
"Ich habe das Tier Sonntag nachmittag im Wäldchen an der Kanalstraße gesehen. Erst dachte ich noch, so einen großen Schäferhund gibts doch gar nicht. Jetzt ist mir einiges klar."

Hannelore B:
"Seit Montag ist unser Kater Rüdiger verschwunden. Hoffentlich ist da nichts schlimmes passiert. Wenn jemand Rüdiger gesehen hat, bitte melden. Er ist dunkelgrau, sehr zutraulich und humpelt leicht."

Wilfried Z:
"Schxxx auf das Gerede der angeblichen Experten. Wenn ich den Wolf sehe, hole ich den Bärentöter von unserem Opa und mache kurzen Prozess. Ich hab Angst um meine Hühner und unseren Dackel. Wer Katzen frisst, dem schmecken auch andere Sachen."

Meike D:
"Tolles Video!!! Es hat leider sehr lange gedauert bis es lief, aber das Warten hat sich gelohnt."

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